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Was ist eigentlich Geodäsie?

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Der Tag der offenen Tür findet dieses Jahr zeit­gleich mit dem Uni-Sommer­fest statt. Hier erfahrt ihr alles über das Studium der "Geodäsie und Geoinfor­mation" in Bonn!

 

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Sie sind hier: Startseite Studieninteressierte So ticken unsere Professoren ... Prof. Dr. Cyrill Stachniss

Prof. Dr. Cyrill Stachniss

... hat Physik und Informatik in Marburg und Freiburg studiert und ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Photogrammetrie in Bonn.

 
 
 
Cyrell StachnissCyrill Stachniss

Wie sind sie Professor in Bonn geworden?

Nach meinem Grundstudium in Marburg und dem Hauptstudium im Freiburg bin ich dort mit der Robotik in Kontakt gekommen und habe in Freiburg promoviert und habilitiert. Kurzzeitig war ich noch an der ETH Zürich. Das Ziel Professor zu werden hatte ich schon recht lange und bin schließlich zum Sommersemester 2014 dem Ruf nach Bonn gefolgt.
 
 

Arbeiten Sie gerne in Bonn?

Ja, ich arbeite und lebe ausgesprochen gerne in Bonn. Auch wenn mir die Berge ein wenig fehlen, bietet Bonn doch einiges. An unserem Institut schätze ich den Umgang miteinander und den Zusammenhalt sehr. Wir sind eine relativ kleine Gruppe von Professoren, aber die Abstimmung untereinander und das gemeinsame Arbeiten macht mir viel Spaß.
 
 

Finden Sie Ihre Arbeit spannend?

Definitiv, sonst wäre ich nicht mehr hier. Mir gefällt an der Universität, dass ich inhaltlich immer wieder Neuland betreten kann, mit vielen jungen und aufgeschlossenen Menschen zu tun habe, Wissen weitergebe und gleichzeitig keinen Chef habe, der mir vorschreibt, was ich zu tun habe. Das gute Verhältnis zu und die reichen Interaktionen mit Kollegen, Mitarbeitern und Studierenden sind auch zentral für meine Motivation. Dies bezieht sich auf die Personen am IGG wie auch auf andere Forscher, die man auf Konferenzen oder innerhalb von Forschungsprojekten trifft. Im Kontext meiner Arbeit ergeben sich immer wieder neue Verbindungen zwischen verschiedenen Disziplinen und das fasziniert mich.
 
 

Welchen Stellenwert hat für Sie die Lehre?

Ich denke, wer keine Lehre machen möchte ist an einer Universität falsch. Neben der Vermittlung von Wissen ist ein ganz zentraler Punkt für mich, Studierende und Mitarbeiter zu motivieren und für meine Arbeit zu begeistern. Begeisterung bei anderen Menschen hervorzurufen ist ein treibender Faktor für mich.
 

Darf man Sie auch außerhalb der Vorlesungen persönlich ansprechen, wenn man eine Frage hat?

Ja, selbstverständlich. Einfach vorbeikommen oder eine Email schreiben.
 
 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich verbringe einiges an Zeit mit meiner Familie, was mir sehr wichtig ist. Darüber hinaus reise ich gerne und treibe viel Sport. Man kann mich entweder beim Laufen, auf dem Rennrad oder dem Hockeyplatz antreffen. Jegliche Form von hochalpinem Bergsport begeistert mich, aber meine Zeit in den Bergen hat in letzter Zeit leider deutlich abgenommen. Des Weiteren schätze ich exzellentes Essen und koche gerne gut.
 
 

Wie beginnt für Sie der ideale Arbeitstag?

Mit einem anständigen Kaffee.
 
 

Haben Sie als Student schon mal eine Klausur vergeigt?

Ja, das haben wohl die meisten von uns. Meine erste Klausur, die ich in den Sand gesetzt habe, war Numerische Mathematik in Marburg.
 
 

Warum soll ein aufgeweckter junger Mensch ausgerechnet Geodäsie studieren? 

An erster Stelle sollte das Interesse am Fach stehen - ob es nun Geodäsie ist oder etwas anderes. Wenn dieses Interesse vorhanden ist, bietet Geodäsie ein recht behütetes Studium mit einem sehr guten Betreuungsverhältnis. Es sei vielleicht erwähnt, dass man den Umgang mit praktischen mathematischen Methoden nicht scheuen sollte.
 

Wenn zu Ihnen die Bundeskanzlerin, ein Kultusminister, ein Wissenschaftsminister oder ein Schulleiter käme und sagt, Sie haben einen Wunsch frei – was würden Sie antworten?

Mehr Ingenieure und naturwissenschaftlich ausgebildete Menschen würden unserer Gesellschaft gut tun, besonders in der Politik. Das Interesse an diesen Disziplinen frühzeitig zu fördern sollte mehr Beachtung finden. Bezüglich der Schulausbildung hat die Umstellung von G9 auch G8 nicht zu einer Reduktion der Themen geführt, sondern es wurde an Tiefgang gespart. Dies ist eine suboptimale Entwicklung. Lieber etwas weniger Stoff behandeln, den aber intensiver.
 
 

 

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