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Was ist eigentlich Geodäsie?

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Der Tag der offenen Tür findet dieses Jahr zeit­gleich mit dem Uni-Sommer­fest statt. Hier erfahrt ihr alles über das Studium der "Geodäsie und Geoinfor­mation" in Bonn!

 

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Sie sind hier: Startseite Studieninteressierte Was Bonner Absolventen sagen ... Martin Pilhatsch

Martin Pilhatsch

 

pilhatsch_schwindelfrei_72.jpgLaserscanpilhatsch_beweissich_72.jpgBastionsmauer

Seit knapp 15 Jahren bin ich als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖBVI) tätig. Zu den Zulassungsvoraussetzungen gehört neben dem erfolgreichen Abschluss des Geodäsie Studiums, eine zweijährige Referendarzeit mit dem Zweiten Staatsexamen und ein sogenanntes „Praktisches Jahr“.

Das Arbeitsfeld eines ÖBVI als beliehener Unternehmer ist weit gefasst und unterliegt einer stetigen Entwicklung. Die Aufgaben der Katastervermessung gehören sicher zum Kerngeschäft eines ÖBVI-Büros. Aktuell steht der Freie Beruf mit der Modernisierung des amtlichen Liegenschaftskatasters durch die bundesweite Einführung von ALKIS (Amtliches Liegenschaftskataster-Informationssystem) vor einer spannenden Herausforderung.

In der Ingenieurvermessung ergeben sich mit der technischen Entwicklung von Messsensoren und entsprechender Software immer neue Anwendungsbereiche, wie beispielsweise die geodätische Beweissicherung über Online-Monitoring-Systeme und die Bestandsdatenerfassung über 3D Laserscanning.

Zu meinen Dienstleistungsangeboten als ÖBVI gehören darüber hinaus die Mitwirkung in der Baulandentwicklung von der Plangrundlage bis zur Bodenordnung und die Einrichtung von GIS- Systemen für Kommunen, kommunale Betriebe und Industriebetriebe. Die Kombination von liegenschaftsrechtlichem Know-How und geodätischem Ingenieurwissen macht den Vermessungsingenieur zu einem gefragten Fachingenieur, nicht nur in der Bau- und Immobilienwirtschaft.  Mit dem Anspruch, Geodäsie als interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft zu begreifen, werden sich auch zukünftig neue Aufgabenfelder ergeben.

Entscheidend für den beruflichen Erfolg ist eine umfassende universitäre Ingenieur-Ausbildung. Mit dem Studium in Bonn, das ich 1994 mit dem Dipl.-Ing. Vermessung abgeschlossen habe, war ich für den Beruf gut vorbereitet. Einerseits konnte die anschließende Referendarausbildung auf die Studieninhalte gut aufbauen, da auch die Fächer Bodenordnung und Städtebau einen hohen Stellenwert hatten, andererseits war durch die umfassende Ingenieurausbildung der Grundstock für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen im beruflichen Alltag gelegt.

Aktuell werden dringend junge und modern ausgebildete Geodäten gesucht, sodass ich die Berufsaussichten für Studierende des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation als ausgezeichnet einstufen kann. Diese persönliche Einschätzung wird durch meine Erkenntnisse als Ehrenamtliche Vertreter in verschiedenen Arbeitsgruppen zur Nachwuchsgewinnung in NRW gestützt.

Als Bonner Alumni erlaube ich mir eine besondere Empfehlung für das Institut für Geodäsie und Geoinformation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Der Standort Bonn bietet traditionell eine sehr breite Fächerung der Studieninhalte und genießt auch in der internationalen Fachwelt einen exzellenten Ruf. Allen angehenden Studierenden sei die Uni-Stadt Bonn und die Institute im Stadtteil Poppelsdorf sehr ans Herz gelegt. Mit knapp 30.000 Studierenden in Bonn gestaltet sich auch das Studentenleben als sehr abwechslungsreich.

 

Martin Pilhatsch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Martin Pilhatsch,
c/o Dipl.-Ing. Walter und Martin Pilhatsch
Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure / Beratender Ingenieure
Rüngsdorfer Str. 6, 53173 Bonn, www.pilhatsch-geo.de

 

 

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